Meine Damen und Herren
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letzte Premieren:
Jetzt bestimme Ich!
nach einem Bilderbuch von Juli Zeh und Dunja Schnabel

Familie Wiefel kann sich nicht entscheiden. Wer darf bestimmen wie die Wiefels ihren Samstag genießen wollen? Spätzchen, der jüngste Wiefel, möchte picknicken. Anki, seine ältere Schwester und qua eigenem Beschluss alt genug Entscheidungen zu fällen, will unbedingt in den Zoo, während Mama Wiefel den Aussichtsturm besteigen möchte und Papa im Wald Pilze suchen will. Und nun? Eigentlich haben sich die Wiefels lieb, aber heute können sie sich nicht einig werden. Und wer sagt, dass immer nur die Eltern bestimmen dürfen? Die nächsten Wochen werden anstrengend. Gewissenhaft probiert Familie Wiefel alle möglichen Wege der Entscheidungsfindung aus.



„Eins zu Eins“ ist eine Selbstporträt-Serie von zunächst sechs Menschen, deren Individualität in der Begegnung mit dem Anderen erscheint. In drei aufeinander folgenden Szenen kommen je ein Ensemblemitglied von Meine Damen und Herren und eine Darstellerin aus der Tanz- und Performanceszene zusammen, sie suchen nach einem bühnentauglichen Thema, das beide gleichermaßen bewegt. Sie performen nicht nur miteinander, sie sind auch die Regisseure dessen, was sie da zeigen: ihre Begegnung, ihre Unterschiedlichkeit, die gegenseitige Spiegelung und Konfrontation ihres Handelns schaffen ein Panorama zeitgenössischer Leben. Für das Hamburger Ensemble Meine Damen und Herren ist das Langzeitprojekt „Eins zu Eins“ der Versuch, die Gestaltung einer Theaterarbeit den Ensemblemitgliedern selbst zu überlassen – in Zusammenarbeit mit ihren jeweiligen Bühnenpartner*innen. Am Ende des Projekts soll es 14 Folgen geben. Bei Grenzenlos Kultur werden die ersten drei Begegnungen als Premiere zu sehen sein.
Von und mit
Tim Borstelmann, Cornelia Dörr, Friederike Jaglitz, Franz Rogowski, Antje Pfundtner, Michael Schumacher
Dramaturgische Beratung: Marcel Bugiel, Anne Kersting
Raum, Lichtdesign: Marek Lamprecht
Kostüme: Nadira Nasser
Creative Enabler: Martina Vermaaten
Künstlerische Projektleitung: Christoph Grothaus
Produktionsleitung: Lis Marie Diehl
Produktion: Meine Damen und Herren / barner 16
weiter im Programm:
Eine lange Strecke ist zu weit für mich

Meine Damen und Herren sind hier – und da – als Prozession mit Querverbindungen vom Reisen in fremde Welten, Fluchtpunkten und außerirdischen Zuständen.
In ihrer mobilen Installation ziehen sie durch die Stadt, die sie mit ganz alltäglichen Gegenständen und Objekten in immer neue Figuren verwandeln.
Pappbecher verschmelzen in einer freundschaftlichen Begegnung mit einem Stromkasten. Pappkartons verwandeln sich in Vögel, die Becher werden zum Telefon. Dazu liefern die Geräusche der Stadt den Soundtrack.
Die Materialien, die die Stadtlandschaft formen, ihre Geräusche, ihre Gegenstände fließen in den Prozess der ständigen Umgestaltung ein. An diesen stetigen der Fluss der Veränderung nehmen alle Teil, häufig ohne ihn wahrzunehmen. Verwandlung braucht keine großen Räume, kein großes Getöse, keine lange Strecke – und wirft ihr Auge auf dich.

Von und mit:
Julia Baskal, Tim Borstelmann, Katharina Bromka, Josefine Großkinsky, Christoph Grothaus, Friederike Jaglitz, Marc-André Klotz, Thomas Möller, Tom Reinecke, Nicola Reinmöller, Carsten Schnathorst, Paula Stolze, Martina Vermaaten, Matthias Zalachowski
Wir haben neue, spannende Jungschauspieler in unser Team aufgenommen!
Herzlich Willkommen