Meine Damen und Herren

nächste Premiere:

Jetzt bestimme Ich! 

nach einem Bilderbuch von Juli Zeh und Dunja Schnabel - im Mai auf Kampnagel

Das wird erzählt:

Familie Wiefel kann sich nicht entscheiden. Wer darf bestimmen wie die Wiefels ihren Samstag genießen wollen? Spätzchen, der jüngste Wiefel, möchte picknicken. Anki, seine ältere Schwester und qua eigenem Beschluss alt genug Entscheidungen zu fällen, will unbedingt in den Zoo, während Mama Wiefel den Aussichtsturm besteigen möchte und Papa im Wald Pilze suchen will. Und nun? Eigentlich haben sich die Wiefels lieb, aber heute können sie sich nicht einig werden. Und wer sagt, dass immer nur die Eltern bestimmen dürfen? Die nächsten Wochen werden anstrengend. Gewissenhaft probiert Familie Wiefel alle möglichen Wege der Entscheidungsfindung aus.

Das  erforschen wir:

Die Frage nach Selbst- und Mitbestimmung hat auch im Netzwerk der barner 16 mit dem Ensemble Meine Damen und Herren eine zentrale Stellung. Seit zwei Jahren befindet sich das Theaterensemble mitsamt seiner Leitung in einem Prozess der Neuerfindung zu inklusiven Arbeitsformen. Wie Familie Wiefel suchen wir für Schauspieler, künstlerische Leitung, Haus- und Gastregisseure nach Möglichkeiten von postpatriarchalen, anarchisch-demokratischen Strukturen der Zusammenarbeit:

-­- Selbstbestimmung contra Fremdbestimmung

  • Wer bestimmt, was gespielt wird?
  • Wer steht auf der Bühne?

-­- Auflösung unnötiger Hierarchien

  • Gibt es kollektives künstlerisches Arbeiten mit Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung??
  • Was braucht es, um solche Strukturen zu entwickeln?
  • Können andere Kunstbetriebe den Weg nachgehen, wenn wir als erstes den Dschungel an Voreinstellungen, Vorurteilen und Verwirrung ?erforscht haben?

-­- Was ist unser ‚Democratic Set’, treten wir, MDUH inklusive Leitung, als Fürsprecher, stellvertretend Sprechende oder Selbstsprecher in Erscheinung?


 

weiter im Programm:

Eine lange Strecke ist zu weit für mich

Meine Damen und Herren sind hier – und da – als Prozession mit Querverbindungen vom Reisen in fremde Welten, Fluchtpunkten und außerirdischen Zuständen.

In ihrer mobilen Installation ziehen sie durch die Stadt, die sie mit ganz alltäglichen Gegenständen und Objekten in immer neue Figuren verwandeln.

Pappbecher verschmelzen in einer freundschaftlichen Begegnung mit einem Stromkasten. Pappkartons verwandeln sich in Vögel, die Becher werden zum Telefon. Dazu liefern die Geräusche der Stadt den Soundtrack.

 

Die Materialien, die die Stadtlandschaft formen, ihre Geräusche, ihre Gegenstände fließen in den Prozess der ständigen Umgestaltung ein. An diesen stetigen der Fluss der Veränderung nehmen alle Teil, häufig ohne ihn wahrzunehmen. Verwandlung braucht keine großen Räume, kein großes Getöse, keine lange Strecke – und wirft ihr Auge auf dich.  

 

Von und mit:

Julia Baskal, Tim Borstelmann, Katharina Bromka, Josefine Großkinsky, Christoph Grothaus, Friederike Jaglitz, Marc-André Klotz, Thomas Möller, Tom Reinecke, Nicola Reinmöller, Carsten Schnathorst, Paula Stolze, Martina Vermaaten, Matthias Zalachowski

 

 

 

Wir haben neue, spannende Jungschauspieler in unser Team aufgenommen!

Herzlich Willkommen

 

 

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Jetzt bestimme Ich!

Premiere 16. Mai 10 Uhr

weitere Vorstellungen:

17. + 18.5. - 10 h

20.5. - 16 h + 19 h

21.5. - 16 h

Kampnagel, Jarrestrasse

 

Gans anders

23.06.2017 - 15 h

BARMBEK° Basch